ISLANDREISE 2025

 

Sterne des Südens Tour 

 

Tag 1

Ankommen zwischen Himmel, Lava und Stadtlichtern

 

Schon der Flug von Frankfurt nach Island fühlte sich an wie der Beginn eines großen Abenteuers.

Unter uns wechselten Wolken und Meer, bis plötzlich die raue, dunkle Insel aus dem Atlantik auftauchte – Island, wie aus einer anderen Welt.

Nach der Landung im windigen Reykjavik lag sofort diese klare, kühle Luft in der Nase, die typisch für den Norden ist.

Am Abend erkundeten wir Reykjavik zum ersten Mal.

Die Stadt wirkte ruhig, fast gemütlich, mit ihren bunten Häusern, den kleinen Cafés und dem besonderen Licht, das selbst am späten Abend noch über allem lag.

Nach einem ersten Spaziergang bezogen wir unser Hotel – müde vom Reisetag, aber voller Vorfreude auf alles, was vor uns lag.

Tag 2

Natur unter Glas, Blüten im Wind, Entspannung im warmen Wasser und Feuer unter der Stadt

 

Der Tag begann mit einem Besuch im Perlan Museum, das hoch über Reykjavik thront.

Schon der Ausblick von dort oben war beeindruckend: Die Stadt lag uns zu Füßen, dahinter das Meer und die Berge.

Im Museum tauchten wir tief in Islands Natur ein – Gletscher, Vulkane, Eis und Feuer, alles greifbar und eindrucksvoll inszeniert.

Rund um das Perlan spazierten wir durch den Park, wo die Lupinen in sattem Violett blühten. Der Wind strich durch die Pflanzen, und wir hatten das Gefühl, mitten in einer Postkarte zu stehen.

Am Nachmittag folgte eines der Highlights der Reise: die Sky Lagoon.

Während wir im warmen Wasser lagen, breitete sich der Blick über den Atlantik aus.

Dampf stieg auf, das Meer rauschte, und langsam färbte sich der Himmel in sanfte Abendtöne.

Das Ritual, die Ruhe, die Weite – all das ließ uns komplett abschalten.

 

 

Am Abend tauchten wir noch tiefer in Islands vulkanisches Herz ein – bei der Lava-Show in Reykjavik.

In einem dunklen Raum, umgeben von gespannter Stille, wurde echte, glühend heiße Lava geschmolzen und vor unseren Augen ausgegossen.

Die Hitze war deutlich spürbar, das Knistern und Knacken des erkaltenden Gesteins faszinierend.

Es war beeindruckend und zugleich ein wenig ehrfurchtgebietend, diese rohe Kraft der Natur so nah zu erleben.

Spätestens hier wurde uns klar, wie lebendig Island unter der Oberfläche ist.

 

 

Zum Abschluss des Tages aßen wir am Hafen von Reykjavik im legendären Sea Baron.

Die berühmte Hummersuppe war wärmend, intensiv und genau das Richtige nach einem Tag voller Eindrücke.

Tag 3

Wasserfälle, Gletscher und die wilde Südküste

 

Der Morgen begann entspannt mit ein wenig Shoppen in Reykjavik, bevor wir die Stadt hinter uns ließen und Richtung Südküste aufbrachen.

Die Landschaft wurde schnell dramatischer: Weite Ebenen, schroffe Berge und immer wieder Wasserfälle, die sich wie silberne Fäden aus der Höhe stürzten.

Ein echtes Abenteuer wartete auf uns: die Schneemobiltour mit dem Adventure Truck auf dem Gletscher Mýrdalsjökull.

Hoch oben auf dem Eis, umgeben von endloser Weiß- und Blautönung, spürten wir die Kraft und Stille der Natur.

Der Wind, das Knirschen des Schnees unter uns und die Weite des Gletschers machten diesen Moment unvergesslich.

Danach besuchten wir den mächtigen Skógafoss, dessen Wassermassen donnernd in die Tiefe stürzten.

Der feine Sprühnebel legte sich auf unsere Gesichter, und im Sonnenlicht zeigte sich ein Regenbogen.

Auch der Seljalandsfoss beeindruckte – vor allem der Weg hinter dem Wasserfall, von dem aus die Welt wie durch einen flüssigen Vorhang wirkte.

Abends kehrten wir nach Reykjavik zurück und ließen den Tag bei einem gemütlichen Thai-Essen ausklingen – erschöpft, aber glücklich.

Tag 4

Die Magie der Halbinsel Snæfellsnes

 

Heute ging es in den Westen, zur sagenumwobenen Halbinsel Snæfellsnes, die oft als „Island im Miniaturformat“ bezeichnet wird.

Gleich zu Beginn begrüßte uns der ikonische Kirkjufell, der wie ein perfekter Kegel aus der Landschaft ragt – ein Berg, der sofort Ehrfurcht auslöst.

Wir besuchten Ólafsvík, spazierten zur schlichten Hellissandur Church und fuhren weiter zum abgelegenen Surtalöfsviti-Leuchtturm, wo das Meer ungebremst gegen die Küste schlug.

Der Aufstieg auf den Vulkankrater Saxhóll bot uns einen weiten Blick über Lavafelder und Meer.

Am Skardsvík Golden Beach leuchtete der Sand überraschend hell, ein starker Kontrast zum dunklen Gestein ringsum.

Ganz anders, aber ebenso eindrucksvoll war der Djúpalónssandur Black Beach, wo schwarze Kiesel, alte Schiffswracks und tosende Wellen eine wilde, fast mystische Atmosphäre erzeugten.

Tag 5

Hoch zu Ross durch Islands wilde Landschaft

 

Am Morgen bereiteten wir unsere Storycam vor – heute wollten wir besondere Erinnerungen festhalten.

Dann begann eines der intensivsten Naturerlebnisse der Reise: ein dreistündiger Ausritt. Schon beim Aufsitzen spürten wir die Ruhe und Kraft der isländischen Pferde.

Wir ritten am Strand entlang, der Wind wehte uns salzig um die Nase, Möwen kreisten über uns, und das Meer begleitete jeden Schritt.

In der Gegend um Arnarstapi wurde die Landschaft noch dramatischer, mit Klippen und Lavaformationen.

Im flotten Tölt und Galopp ging es durch die traumhafte Landschaft, auch einen Fluss durchquerten wir mit unseren tollen Pferden.

Dieser wundervolle Ausritt ließ uns Island auf eine ganz ursprüngliche Weise erleben.

Nachmittags begaben wir uns noch nach Ytri Tunga und beobachteten Seehunde in ihrer Bucht und im Wasser.

 

Tag 6

Geysire, Wasserfälle, Farbenvielfalt und süße Pausen

 

Heute stand der klassische Golden Circle auf dem Programm.

Im Geysir-Gebiet brodelte und dampfte die Erde, und immer wieder schoss der Strokkur mit gewaltiger Kraft seine Wasserfontäne in den Himmel.

Auch der Little Geysir zeigte die vulkanische Energie, die unter der Oberfläche schlummert. Der Gullfoss war schlicht überwältigend: gewaltige Wassermassen, die sich in eine tiefe Schlucht stürzen, begleitet vom Donnern des Wassers und feinem Nebel in der Luft.

Ein weiterer Höhepunkt des Tages war der Vulkankrater Kerið.

Schon beim ersten Blick in den Krater verschlug es uns kurz den Atem: Die rötlich gefärbten Kraterwände bildeten einen starken Kontrast zum tiefblauen Wasser des Kratersees.

Der Weg führte uns einmal rund um den Rand, von wo aus sich immer neue Perspektiven eröffneten. Unten im Krater war es fast still, nur der Wind strich über das Wasser.

Kerið wirkte weniger gewaltig als andere Naturwunder des Golden Circle, dafür aber fast magisch – ein Ort, an dem man die Farben und Formen Islands ganz bewusst auf sich wirken lassen konnte.

Auf dem Rückweg gönnten wir uns in Selfoss eine süße Pause – bei legendären Groovies mit Eis, das nach diesem Tag voller Eindrücke besonders gut schmeckte.

Tag 7

Eisberge, schwarze Strände und das Herz des Südens

 

Unser Tagesausflug führte uns heute nach Vík.

Die Reyniskirkja (Kirche von Vík) lag malerisch über dem Ort, während die berühmten Felsen und schwarzen Strände die Küste prägten.

Weiter ging es zur Jökulsárlón Glacier Lagoon, wo Eisberge lautlos im Wasser trieben – ein fast unwirklicher Anblick.

Am Diamond Beach funkelten die Eisstücke wie Edelsteine auf dem schwarzen Sand.

Die drei markanten Reynisdrangar-Felsen ragten dramatisch aus dem Meer und machten die Szenerie perfekt.

Auf dem Rückweg stoppten wir zum Shoppen in Hveragerði, begegneten dem isländischen Schaf und besuchten am Abend erneut den Seljalandsfoss, diesmal in einem ganz anderen Licht – ruhiger, fast magisch.

Tag 8

Reykjavik, Papageientaucher und heißes Wasser

 

Der Tag begann am Hafen von Reykjavik mit einer Puffin-Tour.

Die kleinen Papageientaucher mit ihren bunten Schnäbeln waren unglaublich niedlich und ließen uns lange beobachten.

Wir besuchten das beeindruckende Konzerthaus Harpa, schlenderten durch Reykjavik, shoppten in der Rainbow Street und gönnten uns im Babalu Apfelkuchen und Bananenbrot – gemütlich, bunt und typisch Reykjavik.

Ein Besuch der Hallgrímskirkja durfte nicht fehlen.

Später fuhren wir am Eyjafjallajökull vorbei zur bekannten Blue Lagoon, wo wir den Urlaub noch einmal ganz bewusst im warmen, milchig-blauen Wasser mit vielen Masken im Gesicht ausklingen ließen.

Tag 9

Abschied von Island

 

Am letzten Tag hieß es Abschied nehmen.

Noch einmal blickten wir auf die besondere Landschaft, atmeten die klare Luft ein und ließen die vergangenen neun Tage Revue passieren.

Dann ging es zurück nach Deutschland – mit Speicherkarten voller Bilder, Herzen voller Eindrücke und dem festen Gefühl, dass Island uns noch lange begleiten wird.

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