Kursberichte/News 2015

Basispass Pferdekunde November 2015

Herzlichen Glückwunsch an alle zur bestandenen Basispass Prüfung!

Pia Rosenfelder, Matthias Zimmer, Helen Kowal, Melanie Ehmann, Jasmin Lehmann, Janine Decsi, Alisa Bellgardt, Katrin Butzer, Sophie Loch, Alina Czuberny und Sina Bertsch


Prüfer: Susi Korf + Andrea Christl

Doppellongenkurs November

Horse Agility Tiefenbachtal November

Dual-Aktivierung+Equikinetic Bühlertal

Ein spannendes und lehrreiches Wochenende hatten die Teilnehmer des Lehrgangs im Oktober mit dem Thema: 'Dualaktivierung und Equikinetic'. Viel los war im Bühlertal, denn der Kurs war voll ausgebucht. Vielen Dank an dieser Stelle an Kursleiterin Susi Korf, die allen Teilnehmern geduldig mit Rat und Tat zur Seite stand. 
Hier noch ein paar Eindrücke vom Kurswochenende, eingefangen von Angela Köhler. Dankeschön. 

                                                                                                            von Claudia König

Horse & Dog Trail mit Susi & Tanja Oktober

Horse Agility Oktober

Dual-Aktivierungskurs September

API Kurs 2015 Böllenbodenhof September

Herzlichen Glückwunsch an alle zur bestandenen Reitabzeichen Prüfung!

Miriam Ritter, Lea Köhler, Alina Czuberny, Linda Lehmann, Chrissi Klepser, Tanja Müller, Petra Ivenz, Nati Müller, Christina Hieber und Andrea Viegener

Prüfer: Susi Korf + Petra Hiller

Zirkuskurs Burrishof

CR Sitzschulungskurs Juli

Horse Agility Juni

Equikinetic Kurs Leuchtmannshof April

Reitabzeichenkurs IPZ Stuttgart April

Herzlichen Glückwunsch an alle zur bestandenen Reitabzeichen Prüfung!
Christina Hieber, Sara Lerbs, Freya Johannsen, Lisa Rückert, Alena - Marei Hölzl, Anke Wirtz, Nina Kobzic, Nora Bercher und Leonie Schimmeyer                               

Prüfer: Susi Korf + Petra Hiller

Geitner Trainerkurs Stufe II

Horse Agility Kurs Tiefenbachtal Mai

Am 16. und 17. Mai war es mal wieder soweit und Susi kam für einen Wochenendkurs zu uns ins Tiefenbachtal. Diesmal sollte sich alles um Clickertraining und Horse Agility drehen. Das Wetter hatten wir auf unserer Seite: sonnig aber nicht so heiß, dass Pferde und Menschen bei der  Bewältigung des Agility Parcours, der – wie sich später zeigen sollte – im schnelleren Tempo doch eine ganz beachtliche sportliche Leistung verlangt, zu sehr ins Schwitzen kamen.

 

Früh am Samstagmorgen ging es zuerst aber einmal mit einer theoretischen Einführung ins Thema Horse Agility und Clickern los – wir ordneten unsere Pferd den verschiedenen Horsenality-Typen zu, um uns schon einmal im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, wie unsere Pferde auf die späteren Parcourshindernisse und Zirkuslektionen reagieren werden und wie wir sie bestmöglich dabei unterstützen können, sich an diese für sie neuen Aufgaben heranzuwagen.

Dann wurde uns überwiegend Clickerneulingen die Funktionsweise des Clickers erklärt und insbesondere auch die Wichtigkeit, in wirklich genau dem Moment zu clicken in dem das Pferd ein von uns gewünschtes Verhalten zeigt und die Futterdisziplin.

Dies konnten wir im Anschluss auch gleich in der Praxis mit den Pferden erproben. Und siehe da: die Pferde hatten in Windeseile den Bogen raus, dass Click = Futter bedeutet! Der Clicker wurde also von den Pferden schon sehr bald mit großer Begeisterung und gespitzten Ohren begrüßt.

Nach gemütlichem Grillen in der Mittagspause ging es dann Nachmittags in Zweiergruppen an eine lustige Kombination aus dem Training von Zirkuslektionen mit Hilfe des Clickers und etwas Gelassenheitstraining als Vorbereitung auf den Agility Parcours am Sonntag.

 

Von Kompliment, Teppich aufrollen über aufs Podest steigen bis hin zu hinlegen war alles mit dabei und je nach Pferd-und-Reiter-Team wurden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Darüber hinaus durften wir uns potenziell bösen Monstern wie Säcken voller klappernder Dosen und Reifen mit Flatterbändern stellen, wobei unsere Pferde wahren Heldenmut bewiesen.

Am Sonntag ging es dann mit dem Training im Agility Parcours ans „Eingemachte“. 

Susi kam mit einer beeindruckenden Bandbreite an Hindernissen angefahren, die am Ende einen kunterbunten, spannenden Parcours mit  einem Tunnel zum darüber springen, einem Wassergraben,  einem Reifen und einem Flattervorhang zum durchlaufen, Luftballonstangen zum durchschlängeln, einem Slalom und vielem mehr ergaben…ein wahres Spiel- und Spaßparadies für Pferde eben!

 

Vormittags wurde sich in Zweiergruppen noch mit  Halfter und Führstrick mit dem Parcours vertraut gemacht…immerhin waren hier nicht gerade wenige Gegenstände dabei, die den Pferden noch nie in ihrem Leben über den Weg gelaufen waren. 
Und auch der eine oder andere menschliche Teilnehmer war erst einmal fasziniert von der enormen Bandbreite an Möglichkeiten, für die Schwimmnudeln abseits ihres eigentlichen Zwecks im Pferdetraining eingesetzt werden können.

Zum krönenden Abschluss ging es dann am Nachmittag an die richtige Freiarbeit im Parcours…nur mit Halsring galt es erst im Schritt und später dann im Tölt oder Trab den Parcours gemeinsam zu durchlaufen. 
Hierbei die eigene Köpersprache bestmöglich zur Kommunikation einzusetzen, hörte sich im Vorfeld leichter an als es war. 
Und Susi hatte sich darüber hinaus die eine oder andere zusätzliche Schwierigkeit (Stichwort verlockend raschelnde Futtereimer) ausgedacht, um zu überprüfen, wie gut wir es schaffen, die Pferde auf uns zu konzentrieren. 

Auch musste sie uns immer mal wieder darauf hinweisen, wie wichtig es bei der Freiarbeit ist, die Kontrolle auch einmal abzugeben und abzuwarten, ob das Pferd sich auch aus freiem Willen dafür entscheidet uns zu folgen. 
Doch obwohl manche Hindernisse im Parcours immer mal wieder für kleine Schwierigkeiten sorgten ;-) war es eine ganz tolle Erfahrung, frei mit den Pferden durch Reifen, über Stangen und unter Flatterbändern hindurch zu laufen.

 

In diesem Sinne: ein dickes Dankeschön an Susi für einen wieder einmal unglaublich interessanten, lustigen und lehrreichen Kurs mit vielen neuen Ideen und Anregungen für mehr Abwechslung im Pferd-und-Reiter-Alltag.

 

 

Bericht von Franzi Steigenberger

 

Dual-Aktivierung+Equikinetic Kurs Helfenberg

...oder Fitness für Pferd und Reiter ;)
 

10 Uhr morgens in Helfenberg…
10 motivierte Reiter und Pferdehalter plus interessierte Zuschauer trafen am Isihof Binder ein und erwarteten gespannt, was kommen mag.

Von blau und gelb und diesem Michael Geitner hatten wir alle schon gehört, aber was steckt dahinter, wie funktioniert das und warum ausgerechnet blau und gelb?!

 

In der ersten Theorieeinheit am Vormittag erläuterte uns Susi das sehr anschaulich. 
Von der unterschiedlichen Augenstellung bei Raub- und Fluchttier, der Farbwahrnehmung vom Pferd und den beiden Gehirnhälften des Pferdes, die es gilt zu verknüpfen, für eine gute Konzentration und Mitarbeit des Pferdes.

In den ersten praktischen Übungen noch an Halfter und Strick machten wir die Pferde vertraut mit den Gassen und Pylonen, übten mit der Fahne und die Positionsarbeit. 

 

Zur ersten richtigen Stärkung ging es danach zu einem köstlichen Mittagessen in den Besen der Familie Binder. 
Danach waren wir bereit für einen intensiven Einstieg in die Dualaktivierung bei inzwischen fast frostigen Wintertemperaturen. Die Pferden mit ihrem Winterfell steckten das locker weg, der ein oder andere Teilnehmer holte die wohlüberlegte mit eingepackte Winterjacke aus dem Auto.
In 2-er Gruppen wagten wir uns an verschiedenste Übungen. 

 

Im Schritt longieren durch Gassen und Pylonen - wobei ein manches Pferd erstmal nicht ganz den Sinn der aufgestellten Pylonen verstand und diese lieber zum munteren durch die Gegend kicken nutzte - in der Hoffnung, dass der Mensch endlich begreift, wie unnötig es ist daraus einen Weg zu bauen...
Doch wir ließen uns davon nicht abhalten und die Schwierigkeitsstufe wurde erhöht und die Übungen im Trab vollzogen. Spätestens hier bemerkte man, dass es für Pferd und Longierer auch geistige Arbeit war. 
Die Pferde symbolisierten mit Kauen, abschnauben und wirklich guter Konzentration ihre Kopfarbeit und die Longierer versuchten sich mit der richtigen Koordination von Longe, Position, der Gerte und sich selber.

 

Für Susi lieferten wir hier in unserer teils hilflosen Lage ein sicherlich amüsantes Bild ab und es erklärt sich wohl mancher „Fehltritt“ unserer Pferde auch an der eher nicht richtig durchgeführten Körpersprache.

Doch auch wenn es mal nicht gleich so geklappt hat, der stets frisch gebrühte Kaffee von Gaby, die aufgestellten Kekse und die für einen Kurs wirklich beachtliche Kuchenauswahl ließ jede Niederlage schnell vergessen. 
Schließlich waren wir alle hier, um es zu lernen.

Daher trafen wir uns Sonntag früh alle wieder hochmotiviert zum 2.Teil unseres gebuchten
Wochenendkurses – der Equikinetic. 
Anfangs ahnten wohl die wenigsten, dass dieser Teil noch zum schweißtreibenden Bewegungssport am Sonntagnachmittag wird.
Equikinetic ist letztendlich Longieren in Dauerstellung durch die Quadratvolte in Zeitintervallen. 
Das Prinzip aus dem Leistungssport der Muskelentspannung zu Muskelanspannung zeitlich genau terminiert mit einem durchführbaren Trainingsplan in Stufen.

 

Nach einer theoretischen Einführung gingen wir an die Praxis. 
Wieder in 2er-Gruppen führten wir an der Longe Volten über sternförmige gelegte blaue und gelbe Gassen durch, übten immer wieder Handwechsel an der Longe, nach dem Aufwärmen im Schritt natürlich auch wieder im Trab.

Nach diesem schon aufwändigen Einstieg ging es bei inzwischen schönstem Sonnenschein 
(hatten wir uns diesen erst jetzt verdient ?!)  zum Mittagessen, das wir draußen auf der Terrasse in vollen Zügen genossen. 
Kein Wunder, dass da das Aufstehen etwas schwerfiel, den Blick auf die Weinberge hätte man noch länger aushalten können.

 

Frisch gestärkt ging es ans Eingemachte. 
Schritt an der Longe mit kurzer Distanz zum Pferd rechts herum und links herum, 60 sec. Arbeit, 30 sec. Entspannung. 
In dieser nur kurzen Zeit der Entspannung musste der Handwechsel geschehen. 
Spätestens hier wurde einem bewusst, warum Susi uns bis zum Erbarmen hat Handwechsel üben lassen. 
Denn wer hier lange gebraucht hat, hat wertvolle Zeit zur Entspannung von Pferd und Reiter vergeudet und die Pausen sind echt nicht lang.

 

Nach Schritt kam der Trab neben dem Pferd in kurzer Distanz. 
Wer hier ein eher gemütlicheres Pferd hatte, konnte sich freuen - die schnelleren Traber zwangen ihren Menschen fast alles ab und dabei noch schön nach vorne schauen, Pferd in Stellung halten und bitte lächeln fürs Kursfoto...
 

Ja wir alle danken Susi vielmals für einen wie immer lustigen, fachlich tollen, interessanten Kurs mit vielen guten Inputs für die Arbeit allein daheim mit Pferd :-)

 

Sie hat erreicht, dass es nun wieder 10 weitere Pferde in Baden-Württemberg, Bayern und Rostock gibt, die nun wohl regelmäßig mit blau-gelb konfrontiert werden und die es ihrem Reiter wohl mit langjährig guter Mitarbeit danken werden.

Wir danken Gaby für dieses stets so tollen Rundum-Wohlfühl-Service für Pferd und Reiter!

Und ihren netten Einstellern, die einem auch als Gast das Gefühl geben, willkommen zu sein in der Runde!

  

Bericht von Kristin Förster

Dual-Aktivierungskurs Nürtingen März 

Longierabzeichen März 2015

Herzlichen Glückwunsch!

Petra Ivenz, Chrissi Klepser, Sandra Fuchs, Katrin Schöneck, Nathalie Müller, Tanja Weiss,
Christina Hieber, Lara Rosenfelder, Linda Lehmann, Tanja Müller und Maja Eitel
Prüfer: Susi Korf + Claudia Schöndeling

Bei schönstem Wetter fand Anfang März der erste IPZV Longierabzeichen Kurs auf dem Böllenbodenhof statt.

Alle Pferde und Menschen waren hoch motiviert :)

Am ersten Tag war viel Theoretisches zu erarbeiten. 

Gemeinsam haben wir die Gründe die für das Longieren sprechen ermittelt – Gymnastizierung, Bewegung des Pferdes, vorbereiten von Jungpferde auf das Reiten und Abwechslung. 
Des Weiteren haben wir die verschiedenen Ausrüstungsutensilien genau unter die Lupe genommen und sämtliche Vor- und Nachteile diskutiert.

In den zwei Praxiseinheiten die jeder mit seinem Pferd hatte, wurde auf dem Dressurviereck das in der Theorie besprochenen in die Tat umgesetzt und nochmals direkt am Pferd besprochen und die Ausrüstung wurde auf die richtige Passform und Zulässigkeit kontrolliert.

Mit viel Input und bestens vorbereitet für den nächsten Tag gingen alle Teilnehmer nachhause.

Am zweiten Tag haben wir morgens noch mal eine Abfragerunde gemacht, um für die Theorie optimal gewappnet zu sein.

Bei der praktischen Generalprobe wurde genau nach Prüfungsvorschrift longiert und noch einmal darauf hingewiesen was wir beachten müssen.

 

Um 13 Uhr kam dann Claudia Schöndeling zur Prüfungsabnahme. 
Mit dem Praxisteil wurde begonnen, welcher durch die super Vorbereitung von Susi, bei allen wie am Schnürchen gelaufen ist :)

 

Nachdem alle ihre Pferde longiert hatten, ging es weiter mit dem theoretischen Teil. 
Auch hier waren alle Teilnehmer ausgezeichnet vorbereitet, was dann auch bei den Ergebnissen deutlich wurde, denn alle Teilnehmer haben mit Erfolg bestanden.

 

Wir hatten alle ein wunderschönes und lehrreiches Wochenende, mit einer super Trainerin, genialem Wetter, den besten Pferden, tollen Kursteilnehmern und einer bezaubernden Prüferin.  

                                                                                                 Bericht von Petra Ivenz

 

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